01.07.2017


Der Deutschland-Achter steht bei der Henley Royal Regatta im Finale: Den Bord-an-Bord im ersten KO-Duell hat das deutsche Flaggschiff souverän gemeistert. Im Halbfinale gegen Neuseeland fuhr die Mannschaft nach 6:05 Minuten einen klaren Sieg mit einer dreiviertel Bootslänge heraus.

Die Zwischenmarke „Barrier“ passierte die deutsche Crew nach 1:44 Minuten und damit nur eine Sekunde über der bisherigen Zwischenbestzeit, bei der Marke „Fawley“ war der Vorsprung vorentscheidend auf eine komplette Bootslänge angewachsen. „Die Mannschaft hat den Blitzstart der Neuseeländer mit sehr aggressiver Arbeit auf dem schwierigen Regattakurs gut gekontert und das Rennen sauber nach Hause gefahren. Ein großes Kompliment an das Team“, sagte Steuermann Martin Sauer.

Ähnlich sah es Bundestrainer Uwe Bender, der das Rennen im Schiedsrichter-Begleitboot verfolgte: „Die erwartet schwierige Aufgabe wurde souverän gelöst. Aber in einem solchen Eins-gegen-eins-Halbfinalrennen ist es bei einer Führung immer schwierig abzuschätzen, wie viel Energie man noch einbringt. Schließlich ist morgen ja auch noch ein Rennen“, sagte Bundestrainer Uwe Bender.

Gegner im Finale am Sonntag ist Olympiasieger Großbritannien. Das britische Boot hatte bei nur drei Meldungen beim Grand Challenge Cup ein Freilos am Samstag. „Die Briten haben sich gegenüber den bisherigen Regatten noch einmal verstärkt. Außerdem haben sie vor der eigenen Heimkulisse das Publikum im Rücken. Mit einer harten Arbeit wollen wir aber auch dieses Rennen für uns entscheiden“, meinte Sauer selbstbewusst. Schließlich ist der Deutschland-Achter in diesem Jahr weiterhin ungeschlagen.

Ergebnisse
Grand Challenge Cup, Halbfinale: 1. Deutschland-Achter (Hannes Ocik, Richard Schmidt, Malte Jakschik, Jakob Schneider, Torben Johannesen, Maximilian Planer, Felix Wimberger, Johannes Weißenfeld, Steuermann Martin Sauer) 6:05 Minuten, 2. Neuseeland 3/4 Länge Rückstand

 

Text: Carsten Oberhagemann

Quelle: www.deutschlandachter.de

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