01.12.2016 - 12:28 Uhr 

Publikumsliebling: Der Nikolaus, hier beim 30. Nikolauslauf des RC Westfalen Herdecke, gehört zwar nicht zu den Sieganwärtern, aber als Namensgeber zum Inventar beim Rennen rund um den Hengsteysee. Foto: Peter Pickel

 

Start am Ruhrufer erfolgt morgen um 14 Uhr. Gut besetztes Läuferfeld mit Meistern und Rekordhaltern. Noch viermal schlafen, dann war vielleicht der Nikolaus da. Noch einmal schlafen, dann steht der Nikolauslauf in Herdecke bevor. Zum 33. Mal rennen an die 1000 Läufer den Rundkurs über 9,6 Kilometer die Ruhr und den Hengsteysee entlang. Mehr als 700 Starter hatten bis gestern für den Abschluss der Herdecker Laufserie gemeldet.

„Die Meldezahlen bewegen sich im üblichen Rahmen“, sagt Thomas Bieber, Mitorganisator vom ausrichtenden Ruderclub Westfalen Herdecke. Die Wetteraussichten für Samstag: Trocken, leicht bewölkt, sechs Grad Celsius. „Das wäre für diese Jahreszeit optimal“, sagt Bieber. Herdeckes Vorzeigeläuferin Patricia de Graat wird die Sportler am Ruhruferweg um 14 Uhr auf die Strecke schicken. Die Walker nehmen um 14.02 Uhr Tempo auf.

Das Läuferfeld ist wieder gut besetzt . Tillmann Goltsch vom Bunert Running Team Dortmund zählt zu den Sieganwärtern. 2014 hatte der M35-Starter seinen eigenen Streckenrekord um exakt 32 Sekunden auf 32:01 Minuten hochgeschraubt. Auch Vorjahres- und 2013-Siegerin Sara Baumann vom Triathlon-Team Hagen hat wieder gemeldet. Philipp Biermann vom Marathonteam des TSV Herdecke, 2015 schnellster Herdecker, schnürt ebenfalls wieder die Schuhe. Von der TGH Wetter sind unter anderem Reiner Chrobok und der mehrmalige Altersklassensieger André Müller vertreten. Vorjahressieger Andreas Kuhlen vom VfL Löningen (Kreis Cloppenburg) lief vor einem Jahr in der Rekordzeit von 30:40 Minuten ins Ziel vor dem Bootshaus des Ruderclubs ein. „Meldet er noch, ist er ein ganz heißer Siegkandidat“, sagt Bieber.

Mit David Valentin von der LG Olympia Dortmund hat sich auch der aktuelle Deutsche U20-Jugendmeister über 10 000 Meter angesagt. „Für die ganz alten Nikolausläufer: Er ist der Sohn von Jörg Valentin, der hier in den frühen Dekaden gewonnen hat“, so Thomas Bieber. Apropos Dekaden: Für diejenigen Jubilare, die das 30. Mal starten, wird es vom Veranstalter wieder eine Überraschung geben.

70 Helferinnen und Helfer sorgen morgen für einen reibungslosen Ablauf. „Vom Streckenposten und Wasserträger bis zum Apfelsinenverteiler und Parkplatzwächter ist alles dabei. Jeder muss ran“, sagt Bieber. Das gilt auch für die Kleinsten: Die Kinder und Jugendlichen des Ruderclubs werden im Zielbereich die Medaillen an die Läufer verteilen und sich um die Rücknahme der Transponder kümmern.

Erstmals Pokal für älteste Läufer

Neben den schnellsten Läufern wird wie gewohnt das beste Team gekürt. Erstmals werden auch die älteste Läuferin und der älteste Läufer (nicht bei den Walkern) einen eigenen Pokal bekommen. Wer sich noch mit dem Gedanken trägt, selbst teilzunehmen, sollte deshalb keine schlaflosen Nächte verbringen. Lieber noch einmal schlafen – denn Nachmeldungen sind vor Ort noch möglich.

 

Text: Thorsten Langenbahn

Quelle: www.derwesten.de

Zusätzliche Informationen