Im Rahmen seines Herbstfestes ehrte der Vorstand des Ruderclubs Westfalen Herdecke seine in diesem Jahr erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler. Vor allem in der Breite gab es tolle Erfolge.
Herbstfest
Der Westfalen-Vorstand zeichnete die erfolgreichsten Ruderer 2013 aus. Foto: Verein



Es ist eine schöne Tradition, dass beim Ruderclub „Westfalen“ Herdecke am Ende eines Jahres die erfolgreichsten Ruderinnen und Ruderer in einem feierlichen Rahmen für ihre Erfolge ausgezeichnet werden. Das Herbstfest war deshalb einmal mehr der passende Rahmen dafür. Ehe zu fetziger Musik eines DJ’s bis in den Morgen hinein gefeiert wurde, standen die Sportler im Mittelpunkt.

Insgesamt siegten die Herdecker „Westfalen“ bei nationalen und internationalen Rennen bzw. Meisterschaften sage und schreibe 60-mal. „In der Breite war es unsere erfolgreichste Saison seit vielen Jahren“, sagte Thomas Bieber, Vorstand Sport beim Ruderclub. 2011 gab es durch U 19-Weltmeister Johannes Weißenfeld und 2012 durch Astrid Hengsbach mit der Silbermedaille bei den Paralympics in London herausragende Erfolge auf internationalem Terrain. Diese konnten im zu Ende gehenden Ruderjahr, abgesehen von Platz sechs bei den U23-Weltmeisterschaften von Johannes Weißenfeld im deutschen Achter, zwar nicht erreicht werden, dafür überzeugten mehrere Herdecker auf nationaler und regionaler Ebene. „Dieser Aufschwung ist unmittelbar mit dem Namen Guido Kutscher verbunden“, lobte Bieber den für den Leistungssport verantwortlichen Trainer: „Er leistet kontinuierliche Aufbauarbeit und hat die Zuständigkeiten so aufgeteilt, das ihm optimal zugearbeitet wird.“

Mit 15 Siegen in 2013 ragte Svenja Heierhoff heraus. Die 14-Jährige unterstrich ihr bemerkenswertes Talent u.a. mit Platz zwei beim Landesentscheid und Rang eins bei den Deutschen Meisterschaften in ihrer Altersklasse.

Dass er „an Land“ eine Klasse für sich ist, bewies Paavo Kamps. In Gent avancierte er zum Internationalen belgischen Meister und holte zudem erneut Gold bei den Deutschen Meisterschaften als Tagesbester in seiner Altersklasse - das alles im sogenannten 30-Minuten-Ergometerrudern. „Wenn er jetzt noch den Kopf frei bekommt, dann kann auch auf dem Wasser was aus ihm werden“, glaubt Bieber. Nadine Schmutzler heimste beim 100. Deutschen Meisterschaftsrudern auf dem Aasee gleich drei Titel ein.

Darüber hinaus zeichnete der „Westfalen“-Vorstand aus: Justus Mund (5 Siege), Nils Lutze (5), Mats Flottmann (5), Lena Laska (5), Lisa König (4), Isabell Kapsa (4), Maja Heierhoff (2), Clara Bischoff (1), Lilly Kieslich (1), Kathi Golüke und Felicitas Eßer aus. Das Trainerteam bildeten neben Kutscher noch Alex Behmer, Jan und Nils Cziekala, Lukas Engerland und Daniel Schmitz.

Lutz Großmann

 

Quelle: www.derwesten.de

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