10.04.2014 | 17:52 Uhr



Rund 100 aktive Ruderer aus allen drei Harkortseevereine eröffneten am Sonntag gemeinsam die neue Saison. Foto: Verein


 
Mit einem gemeinsamen Anrudern sind die Ruderer der Harkortseevereine am Sonntag in die neue Saison gestartet.

Rund 100 aktive Sportler der Rudervereine RC Mark und RCW Herdecke und der SG Demag stiegen dazu in die Boote und wagten sich vom Anlegesteg der SG Demag aus auf das eiskalte Wasser des Obergrabens. Schon vor dem Start hatten die Sportler mit einem mittelstarken Westwind zu kämpfen, der die dicht gedrängt liegenden Boote immer wieder in Richtung Harkortsee drückte. Die wartenden Ruderer mussten ihre Boote mehrfach neu in Position bringen. Dementsprechend ungeduldig warteten sie daher auf das Kommando zum Anrudern.Geplant war der Start für 10.15 Uhr, da aber vermeintlich alle Teilnehmer schon um 10 Uhr startklar waren, hatte der erste Vorsitzende der SG Demag, Udo Gersemsky, Mitleid mit den auf harten Rollsitzen platzierten Aktiven. Spontan beschloss er, den Start vorzuziehen und gab in Abstimmung mit dem Abteilungsleiter Rudern, Walter Diehl, endlich das Startkommando.
 
Frühstart auf dem Obergraben

Acht Minuten vor dem geplanten Start machten sich die Boote bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg. Die geplante Route war etwa 10 Kilometer lang - einmal bis nach Herdecke und zurück. Als die ersten Boote langsam außer Sichtweite gerieten, gab es allerdings noch eine Überraschung für Udo Gersemsky: Plötzlich tauchten noch zwei Boote aus Herdecke auf, die durch den verfrühten Beginn den Startschuss verpasst hatten.

Nachzügler verpassten Startschuss

Für Ärger über den Frühstart blieb aber keine Zeit, stattdessen nahmen die Boote gleich die Verfolgung auf und bemühten sich, den Vorsprung ihrer Kollegen wieder einzuholen. Nach der gemeinsamen Ausfahrt trafen sich die Aktiven und weitere Vereinsmitglieder der drei Vereine gegen Mittag zu einem gemütlichen Zusammensein im Vereinsheim der SG Demag. Das von Birgit Geis, Barbarba Thormählen und Christine Viedenz organisierte Büfett fand großen Anklang und stimmte auch die vom Frühstart betroffenen Herdecker wieder versöhnlich. Bei Speisen und Getränken hatten die Ruderer Gelegenheit, sich über ihre Pläne und Ziele für die neue Saison auszutauschen. Während die „Westfalen“-Ruderer sich in den nächsten Monaten vor allem der Nachwuchsförderung widmen wollen und mit vielen jungen Sportlern für die allerersten Regatten trainieren, spekuliert man bei der SG Demag auf Platzierungen bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer.

 

Ida Haltaufderheide

 

Quelle: www.derwesten.de

 

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