10.12.2017

Als erste deutsche Herren-Mannschaft hat der Deutschland-Achter am Freitag in London den FISA-Award „Male Crew of the Year“ erhalten. Richard Schmidt blickt auf den Abend zurück und beschreibt, was die Auszeichnung für ihn und das Team bedeutet.

Freitagmittag war der Hinflug nach London, Samstagvormittag ging es schon wieder zurück. Wie war der Kurztrip zu den World Rowing Awards?

Richard Schmidt: Freitags haben wir morgens noch trainiert und sind mittags nach London geflogen. Dann ging es dort auch schon relativ schnell zum Dinner, das im Rahmen des FISA-Kongresses stattfand. Dann mussten wir auch relativ früh wieder Richtung Bett, weil der Rückflug morgens um 8 Uhr anstand. Und mittags haben wir in Dortmund schon wieder trainiert. Schließlich wollten wir nicht, dass durch den Trip nach London eine Einheit ausfällt. 

Was bedeutet die Ehrung für Dich und die Mannschaft?

Richard Schmidt: Es ist eine sehr große Ehre, den Preis zu bekommen. Das gab es ja noch nie, dass eine Achter-Mannschaft den Award erhalten hat. Auch ist es schon sehr lange her, dass ein deutscher Ruderer oder Ruderin – das war Katrin Rutschow-Stomporowski 2004 – mit diesem Preis von der FISA ausgezeichnet wird. Dieser Award ist eine große Wertschätzung unserer Leistungen und etwas ganz Besonderes. Es zeigt, wie wir außerhalb von Deutschland wahrgenommen werden und man die Entwicklung des Deutschland-Achters im Weltverband mit großem Respekt verfolgt. Darauf können wir stolz sein, dürfen uns darauf aber nicht ausruhen und müssen sehen, dass wir für die nächste Saison wieder top vorbereitet sind. 

Auch hierzulande stehen jetzt einige Veranstaltungen und Ehrungen an. Darauf könnt ihr euch freuen. Wie siehst Du die Chancen für euch?

Richard Schmidt: Am nächsten Wochenende sind wir gleich bei drei Abendveranstaltungen. Freitag steht der Felix Award in Düsseldorf an, am Samstag sind wir beim Fest des Dortmunder Sports in Westfalenhalle dabei und am Sonntag geht es nach Baden-Baden. Der Sportler des Jahres dort ist immer eine super Veranstaltung. Wir sind gespannt, wie dort, aber auch beim Felix Award, gevotet wurde. Wir fahren optimistisch dort hin, egal was kommt. Wir freuen uns auf die schönen Abende.

 

Interview: Carsten Oberhagemann

Quelle: www.deutschlandachter.de

 

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