11.08.2020

Nach dem Sommerurlaub geht es nun Schlag auf Schlag auf die Europameisterschaft in Posen zu, hinter der noch ein kleines Fragezeichen steht

Zwei Wochen lang konnten die Sportler und Trainer des Team Deutschland-Achter die Seele baumeln lassen, die Sonne genießen und die Akkus aufladen. Jetzt geht es wieder mit voller Kraft voraus: Seit Montag wird am Stützpunkt in Dortmund trainiert und auf die Europameisterschaften im Oktober hingearbeitet.

„Es hat uns allen, inklusive mir selbst, ganz gutgetan, zwei Wochen ganz abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen“, sagt Bundestrainer Uwe Bender, der seinen Schützlingen auch keine Trainingspläne mit auf den Weg gegeben hat: „Urlaub ist Urlaub. Es liegt in der Eigenverantwortung der Sportler, was sie in der trainingsfreien Zeit machen.“ Bender hat sich eine Auszeit in Süddeutschland gegönnt, danach eine Fahrradtour am Rhein unternommen und schließlich noch bei bestem Wetter in Dortmund entspannt.

Sommerurlaub am Strand und in den Bergen

Die Ruderer aus dem Team Deutschland-Achter haben sich ebenfalls erholt, ob am Strand, auf dem Wasser oder in den Bergen. Maximilian Planer und Laurits Follert haben sich mit ihren Partnerinnen nach Kroatien aufgemacht und dort die Adria genossen. Paul Gebauer ist im Gardasee abgetaucht. Marc Leske, Jakob Schneider und Jonas Wiesen haben gemeinsam einen Segeltrip in den Niederlanden gestartet. Und Felix Wimberger war in den Alpen mit Fahrrad und Wanderschuhen unterwegs.

Training nimmt wieder Fahrt auf

Nun sind alle wieder am Stützpunkt in Dortmund vereint. „Ich konnte alle gesund zurück begrüßen. Wir sind dann am ersten Tag direkt ins Krafttraining eingestiegen. Da wird der eine oder andere sicherlich Muskelkater bekommen. Wir werden ein, zwei Wochen brauchen, um wieder richtig reinzukommen, aber wir können auf einem relativ hohen Niveau einsteigen und werden in Richtung EM in den vollen Modus kommen“, berichtet Bender.

EM-Entscheidung steht noch aus

Ab heute geht es auch wieder in die Boote, der Fokus liegt jetzt voll auf den Europameisterschaften im polnischen Posen. Mit einer Einschränkung: Die offizielle Entscheidung, ob die einzig verbliebene Regatta über die olympische Distanz in dieser Saison wirklich stattfinden kann, wurde von Anfang auf Mitte August verlegt. „Wir sind alle fokussiert auf die EM und blicken positiv nach vorne, dass der Wettbewerb stattfinden kann“, bleibt Bender optimistisch.

 

Text: Felix Kannengießer

Fotos: Deutschland-Achter

Quelle: www.deutschlandachter.de

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